Mit eigenem Beispiel vorangehen – das macht Bernhard Niesner, Gründer und CEO der Sprachlerncommunity busuu.com, allein damit, dass er als Österreicher sein Unternehmen aus der spanischen Hauptstadt Madrid aus lenkt. Wir trafen Bernhard auf der LeWeb 11 in Paris und fragten ihn, warum Sprachen lernen über busuu.com sinnvoll ist.

Jeder Schüler weiss, wie schwierig es ist, eine Fremdsprache zu lernen. Vokabeln pauken, Grammatik und Co. – all das macht nicht wirklich Spass. Wenn man dann einen Auslandsaufenthalt einschiebt, wird alles einfacher – man hört die Sprache jeden Tag und kommt nicht umhin zu sprechen – und durchs Sprechen lernt man sehr schnell.

Leider sind Auslandsaufenthalte typischerweise eher selten und beim Lernen ist man auf sich allein gestellt. Dies trifft nicht bei bussu.com zu: als Community fürs Sprache lernen angelegt, lernt der Nutzer mit anderen Nutzern zusammen: er lernt Vokabeln, Sätze, Redewendungen in schriftlicher Form, anhand von Bildern und Animationen. Je mehr er lernt, desto mehr Punkte erzielt er und sieht die Blumen in seinem Sprachgarten wachsen. Ebenso kann er anderen Nutzern helfen, indem der deren Übungen korrigiert.

Durch die Interaktion mit anderen Nutzern zum einen und das spielerische Element des Sprachgartens wird der Nutzer regelmäßig daran erinnert, zu lernen. Dies auch unterwegs, denn busuu bietet neben der Desktop Version auch Apps an. Der Clou dabei: die Apps werden mit der Webversion synchronisiert; d.h. alle unterwegs erzielten Fortschritte werden im dem Nutzerkonto gespeichert – und man kann am Gerät seiner Wahl weiterlernen.

Offensichtlich stößt diese Art des Sprache Lernens auf Gegenliebe bei den Nutzern: Bernhard Niesner ist sehr zufrieden mit dem Wachstum auf mittlerweile 5 Millionen registrierte Nutzer. Anfang 2012 wird Chinesisch als weitere Sprache hinzugefügt – diese sollte für weiteres Wachstum bei busuu sorgen!

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